Die offenen Deutschen Meisterschaften im Flossenschwimmen in der Schwimmhalle Berlin‑Marzahn entwickelten sich aus Sicht des Landestauchsportverbandes zu einem äußerst erfolgreichen Saisonhöhepunkt. Mit dem SSC Halle und dem Tauchclub Harz Wernigerode präsentierten sich gleich zwei Vereine aus Sachsen‑Anhalt leistungsstark, geschlossen und in allen Altersklassen konkurrenzfähig auf nationalem Niveau.
Der SSC Halle reiste mit einer sechsköpfigen Athletendelegation sowie Trainer Jörg Hoffmann an und überzeugte vor allem durch individuelle Leistungssteigerungen und Medaillenerfolge. Besonders hervorzuheben ist Elias Koch, der mit Bronze über 50 Meter BiFin und Silber über 100 Meter BiFin zwei Podestplätze erkämpfte und damit seine Entwicklung im offenen Bereich eindrucksvoll bestätigte. Auch der Nachwuchs wusste zu überzeugen: Ida Heinemann, erst seit wenigen Monaten im Flossenschwimmen aktiv, etablierte sich bereits in den Top‑5‑Platzierungen und unterstrich das erfolgreiche Nachwuchskonzept des Vereins. Weitere persönliche Bestleistungen durch Tim Frenzel, ein gelungenes Comeback von Meret Gerlach sowie der engagierte Auftritt von Felix Baumbach trotz schulischer Doppelbelastung rundeten das starke Teamergebnis ab. Dass Trainer Jörg Hoffmann selbst in der Masters‑Kategorie an den Start ging, unterstrich zudem die hohe Identifikation und Vorbildwirkung innerhalb des Vereins.
Nicht minder erfolgreich präsentierte sich der Tauchclub Harz Wernigerode, der mit Athletinnen und Athleten von der Jugend bis zu den Masters ein breites Leistungsspektrum abdeckte und alle Medaillenfarben gewann. Internationale Klasse bewiesen einmal mehr Noah Dalichow und Marnie Weißenborn, die ihre Topform bestätigten und mit Vereinsrekorden sowie Goldmedaillen überzeugten. Auch auf den Langstrecken setzte Matty Schmidt mit Gold über 800 und 1500 Meter Flossenschwimmen ein deutliches Ausrufezeichen. Besonders erfreulich aus Verbandssicht waren zudem die zahlreichen persönlichen Bestzeiten junger Athleten sowie die starke Präsenz im Masters‑Bereich. Das Masters‑Team sorgte nicht nur sportlich, sondern auch menschlich für einen Höhepunkt, indem gelebter Teamgeist und ehrenamtliches Engagement eindrucksvoll sichtbar wurden.
Abgerundet wurde das erfolgreiche Meisterschaftswochenende durch den Einsatz zahlreicher Kampfrichterinnen und Kampfrichter aus den Vereinen, die maßgeblich zum reibungslosen Ablauf der Titelkämpfe beitrugen und damit einmal mehr die Bedeutung des Ehrenamtes im Tauchsport unterstrichen.
Der Landestauchsportverband zieht insgesamt ein sehr positives Fazit: Die Ergebnisse, die Breite der Altersklassen sowie die enge Verzahnung von Nachwuchs‑, Leistungs‑ und Mastersbereich zeigen, dass der Flossenschwimmsport in Sachsen‑Anhalt hervorragend aufgestellt ist. Mit Blick auf kommende internationale Einsätze und die nächste Saison bestätigen die Deutschen Meisterschaften eindrucksvoll die nachhaltige und erfolgreiche Verbands‑ und Vereinsarbeit.
